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Pflegeprozess


Im Erstgespräch beginnen wir mit der Erstellung der Pflegeanamnese. Bezugspflegekräfte und PDL beobachten den Patienten hinsichtlich pflegerelevanter Phänomene und führen Screenings und Assessments durch. Dazu sprechen wir mit dem Patienten und seinen Angehörigen, Pflegefachkräften und anderen an der Versorgung des Patienten beteiligter Berufsgruppen. Wir werten pflegerische Berichte, Arztbriefe und mündliche Erzählungen aus und erstellen auf dieser Basis einen Überblick über den Hilfebedarf nach dem Pflegeversicherungsgesetz.

 

Die Bezugspflegekräfte evaluieren als Pflegefachkräfte die Pflegeplanung. Dabei werden sie von der Pflegedienstleitung situativ kollegial begleitet und gefördert. Sie kommunizieren mit der Pflegedienstleitung, den Kollegen im Rahmen der Übergaben, Teambesprechungen und Fallbesprechungen. Relevante Änderungen im Pflegeprozess finden Eingang in die Pflegeplanung, welche von einem Mitarbeiter der Pflegedienstleitung erstellt wird.

Neben den beschriebenen objektiven Fakten zur Pflegesituation ermitteln wir persönliche Präferenzen des Patienten zu den vereinbarten pflegerischen Leistungen und beziehen Ereignisse, welche für die aktuelle Pflegesituation relevant sind, in den weiteren Pflegeprozess mit ein. Wir stellen uns auf jeden Patienten individuell ein.

 

Noch vor der tatsächlichen Aufnahme des Patienten wird grundsätzlich eine dezidierte, vorkonfigurierte Pflegeplanung erstellt. Diese primäre Pflegeplanung legt den Fokus auf verallgemeinerbare Pflegephänomene der Grund- und Behandlungspflege unserer Klientel. Die ersten Ergebnisse pflegerischer Diagnostik werden bereits berücksichtigt und finden im Pflegeprozess, beispielsweise im Bewegungsförderungsplan, Anwendung.

Die Pflegeplanung wird durch laufende Informationssammlung aktualisiert und ergänzt, sowie an die individuellen Bedürfnisse des zu betreuenden Menschen adaptiert.

In Kooperation mit Patient und Angehörigen legen wir gemeinsame Ziele fest. Nach unserem Verständnis fungiert diese enge Bezugsperson gleichwertig zum Patienten und zu uns, als professionelle Pflegekräfte des Pflegedienstes. Wir legen gerade zu Beginn der Pflege großen Wert auf die Stabilisierung des Patienten und seines sozialen Umfeldes. Gemeinsam suchen wir nach Problemlösungen und integrieren Patienten und Angehörige von Anfang an in selbstbestimmte Entscheidungen zur Planung der Pflege.

Im Anschluss definieren wir, mit welchen Maßnahmen und Methoden und ggf. in welchem Zeitraum diese zu erreichen sind. Nach Abschluss der Maßnahmen wird die Zielerreichung überprüft.

Das gesamte Vorgehen wird als Pflegeprozess bezeichnet und in der Pflegeplanung als handlungsleitendes und strukturgebendes Instrument von Peltzer Intensivpflege dokumentiert.